Diese Postkarte lag in deinem Briefkasten?

Bunt ist Heimat.

Mehr Leben in Garten, auf dem Balkon und in der Nachbarschaft – mit einfachen Mitteln. Viele der wirksamsten Dinge bestehen darin, etwas zu lassen: die Wiese stehen, das Laub liegen, den Reisighaufen in der Ecke.

Welche Tiere kannst du unterstützen, was brauchen sie, und wie wenig reicht dafür oft schon?

Aquarell: Ein Igel schaut aus einem Holzstapel, umgeben von Wildblumen, darüber eine Hummel und ein Kleiner Fuchs. Handschriftlich: Bunt ist Heimat.
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1

Wie lebst du?

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Du kannst mehrere wählen – oder keins, dann siehst du alles.
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Deine Ideen

Gilt überall

Keine PestizideOhne Gift helfen Marienkäfer, Florfliegen und Schwebfliegen, Blattläuse in Schach zu halten. Und Mäusegift trifft auch Eulen und Greifvögel.

Kein Laubbläser oder LaubsaugerDie Geräte töten Insekten, Spinnen und Kleintiere in der Laubschicht.

Licht aus in der NachtSchützt nachtaktive Insekten und Fledermäuse.

Über den Gartenzaun hinaus

Was gibt es schon, was fehlt noch?

Biodiversität entsteht im Zusammenspiel mehrerer Flächen. Wenn ein Haus einen Apfelbaum hat, das nächste einen Kompost und das dritte eine Wiese, ergänzen sie sich bereits. Tippe auf ein Haus und trag ein, was es dort schon gibt.

Rund um Haus 1:

Eure Straße hilft schon:

    Was Heimat auch sein kann

    Heimisch heißt gemeinsam gewachsen.

    Die heimische Natur ist das Ergebnis von Jahrtausenden des Zusammenwachsens. Pflanzen und Tiere sind voneinander abhängig. Viele Arten, die heute selbstverständlich dazugehören, sind irgendwann eingewandert – die Kornblume etwa kam mit dem Ackerbau aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten zu uns. Heimat ist in der Natur das Ergebnis von Vielfalt, Zuwanderung und gegenseitiger Abhängigkeit.

    Eine Schlehe, ein ganzes Jahr

    Wähl eine Jahreszeit und sieh, wer von dem Strauch lebt.

    Ein schlechter Sommer

    Zwei Wiesen, gleich groß. Was passiert, wenn es wochenlang nicht regnet?

    Ein Mischwald übersteht einen trockenen Sommer oder einen Borkenkäferbefall besser als ein reiner Fichtenforst, weil nie alle Bäume gleichzeitig ausfallen. Im Harz lässt sich der Unterschied heute deutlich sehen. Vielfalt macht stabil, im Wald wie im Dorf.
    Mitmachen

    Diese Idee kam als Postkarte zu dir.

    Wer die Idee gut findet, kann selbst Postkarten verschicken – allein oder mit ein paar Nachbar:innen zusammen, in die eigene Gegend oder den Ort, in dem man aufgewachsen ist. Hier gibt es alles dafür.

    1. Druckvorlage herunterladenDas Motiv „Bunt ist Heimat.“ – druckfertig.
    2. Bei einem Druckpartner drucken lassenAus einem wachsenden Netzwerk von Druckereien.
    3. Postwurfsendung beauftragenEine Anleitung zeigt, wie man ein Postleitzahlgebiet oder einzelne Zustellbezirke (im Schnitt etwa 600 Haushalte) bei der Post bucht.
    4. Per Mail meldenDeine Welle wird auf der Karte eingetragen.
    Was kostet eine Welle? Richtwerte

    Zustellung: Postaktuell der Deutschen Post an alle Haushalte (Karte bis 20 g), Preise 2026 laut Lettershop-Übersichten, inkl. 19 % USt.; Mindestauftrag 300 € netto. Druck grob geschätzt. Haushalte mit „Keine Werbung“-Aufkleber bekommen keine Karte. Konditionen werden bei der Post angefragt.

    Hier erscheinen die Postleitzahlgebiete, in denen schon Wellen verschickt wurden. Die erste ist in Vorbereitung.

    Wie es weitergehen kann

    Von der Heimatwelle zum Heimatpuls.

    Am Anfang steht eine einzige Sendung, selbst finanziert, in einem Postleitzahlgebiet. Es gibt keine Organisation dahinter und keinen festen Plan für das, was danach kommt.

    Eine Welle

    Ein paar Menschen verschicken die Karte in ihrem Postleitzahlgebiet.

    Viele Wellen

    Aus jeder Sendung gehen im besten Fall neue hervor – von Ort zu Ort, von niemandem gesteuert.

    Ein Puls

    Wenn sich die Idee trägt, wird daraus eine regelmäßig wiederkehrende Sendung, gemeinsam getragen.

    Spätere Ideen

    Heimat ist kein Zaun, der uns trennt. Heimat ist der Boden, auf dem wir alle stehen: lebendig, ein bisschen wild und unendlich bunt.

    Bunt ist Heimat.